Was 2026 fürs Handwerk bedeutet – und warum jetzt saubere Preise wichtiger sind denn je
2026 startet für viele Handwerksbetriebe mit vollen Auftragsbüchern – und mit spürbar höheren Kosten. Mindestlohn, Sozialabgaben und neue Pflichten treffen auf einen Markt, in dem Kunden weiterhin genau hinschauen. Wer seine Kalkulation jetzt ehrlich überprüft, bleibt handlungsfähig – und kann Chancen gezielt nutzen. Im Januar 2026 ist der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen. Die Erhöhung trifft auch auf die Minijob-Grenze zu, die direkt an den Mindestlohn gekoppelt ist und nun bei 603 Euro im Monat liegt. Was nach einer formalen Anpassung klingt, verändert in der Praxis die maximal möglichen Monatsstunden – und oft auch das gesamte Lohngefüge. In der Praxis bleibt eine Mindestlohnerhöhung schließlich selten auf die unterste Lohngruppe beschränkt.